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Paul
Kweton
Concept Store
Concept Store - Computerunterstützte Methoden beim Entwurfprozess
Das Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, einen kurzen Einblick in die aktuelle Shop Architektur zu geben, das Verhalten der Konsumenten zu untersuchen und diese analysierte und neu strukturierte Information in unterschiedliche „Entwurfsmaschinen“ für studioPaulbaut Concept Stores einzubauen, um sie an einem Beispiel aus der Praxis zu testen. Die Diplomarbeit untersucht den Prozess der „Corporate Identity“ in Form von Raumprogramm, Design, und Angebot und deren messbare Parameter, um die Wiedererkennbarkeit der Stores an unterschiedlichen Bauplätzen in urbanen Zentren zu gewährleisten.
Die Idee einer fließenden, ohne jegliche Raumbrüche gestalteten Ausstellungsräumlichkeit ist ein wesentlicher Aspekt beim Entwurf. Die Kunden sollen die Möglichkeit haben, das komplette Gebäude mit all den unterschiedlichen Teilbereichen (Verkaufsraum, Café-Zone, Verwaltung, Freibereich, Catwalk, Showroom, V.I.P-Zone, Workshop-Area, An-/Umkleide, Mitarbeiterzone, Design-Studios, WC / Sanitärräume) selbst zu erforschen.
Die Einsehbarkeit der Teilbereiche im Shop ist unterschiedlich, um mehr Abwechslung bzw. Spannung im Bewegungsablauf des Einkäufers zu erzeugen. Beispielsweise sind Einblicke von “Besuchern” in den Verwaltungsbereich eher uninteressant und deshalb gering zu halten.
Aufgrund festgelegter Algorithmen und veränderbarer Parameter, welche die Neustrukturierung des Raumprogramms und die Form des Baukörpers generieren, entstehen unerwartete Ausformulierungen bzw. Raumstrukturen; die Wiedererkennbarkeit bleibt trotz unterschiedlicher Ausformulierung und externer Einflussfaktoren (Bauplatz / Lichtsituation) bestehen. Die Entwurfs-Syntax ist ortsunabhängig einsetzbar. Der Einsatz von "Computation" in diesem Projekt verkürzt den Entwurfsprozess, da viel Output in kurzer Zeit generiert wird, welcher entsprechend zusätzlicher Auswahlfaktoren weiter bearbeitet wird.
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